Ziele des Grundlagentrainings

Das Grundlagentraining umfasst Sportler im Altersbereich zwischen 13 und 15 Jahren. Im Schülerbereich sollte ein drei- bis fünfmaliges Training in der Woche stattfinden. Der dritten Stufe im langfristigen Leistungsaufbau ist der Begriff der „Talententwicklung“ zugeordnet. Für die Etappe des Grundlagentrainings ist im Bereich Persönlichkeit die Einführung des „Mentalen Trainings“ vorgesehen. Im Bereich der Kenntnisse erfolgt die Vermittlung über Regenerationsmaßnahmen im Sport und deren Wirkungen. In der Abbildung sind die Inhalte des Grundlagentrainings zusammengefasst.

Methodisch baut das Grundlagentraining auf der Grundausbildung auf. Der Anteil des speziellen Trainings wird auf ca. 50 Prozent erhöht. Das allgemeine und vielseitige Training bildet einen festen Bestandteil jeder Trainingseinheit. Durch allgemeine Trainingsmittel ist vor allem die Rumpf- und Stützkraft zu entwickeln. Der Fokus im Altersbereich U15 liegt in der Ausprägung einer hohen Qualität der sportlichen Technik. Dabei werden die Trainings- und Wettkampfübungen stabilisiert und gefestigt. Die hohe Qualität der sportlichen Technik wird durch eine vielfältige Übungsauswahl der Komplexe K1 und K2 erreicht. Der zweite Schwerpunkt liegt in der Ausprägung der Maximalkraftvoraussetzungen in den unteren Extremitäten. Hierfür kommen die Übungen aus dem Komplex K5 (Kniebeuge vorn und hinten) zur Anwendung. Die Kraftentwicklung in den oberen Extremitäten ist durch allgemeine Trainingsübungen zu gestalten, da Übungen aus dem Komplex K6 noch nicht zur Anwendung kommen. Einen weiteren Bestandteil des Trainings zur Entwicklung der Schnelligkeit bilden spielerische Inhalte wie Ballspiele, Zirkeltraining sowie Sprint- und Sprungvariationen. In der Tabelle sind die Trainingsschwerpunkte des Grundlagentrainings zusammengefasst (Lippmann & Pagels, 1993; Kurch et al., 2018).

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